1. September
Es gibt Zeiten, da geschehen die Dinge einfach. Das Geschehen ist einfach einfach. So in den letzten Tagen. Gutes Gelingen.
„Das Sanfte. Durch Kleines Gelingen.
Fördernd ist es, zu haben, wohin man geht.
Fördernd ist es, den großen Mann zu sehen.
Eindringlichkeit erzeugt allmähliche und unscheinbare Wirkungen. Es soll nicht durch Vergewaltigung gewirkt werden, sondern durch ununterbrochene Beeinflussung. Diese Wirkungen sind weniger in die Augen fallend als die durch Überrumpelung gewonnenen, aber sie sind nachhaltiger und völliger. Damit man auf diese Weise wirken kann, muss man ein klares Ziel haben; denn nur dadurch, dass die eindringliche Beeinflussung immer in derselben Richtung wirkt, wird etwas erreicht.
Das Kleine kann nur dann etwas erreichen, wenn es sich einem bedeutenden Manne unterordnet, der die Fähigkeit besitzt, Ordnung zu schaffen.“, war die Botschaft meiner letzten I-Ging-Ziehung. (Hier wieder in der Übersetzung von Richard Wilhelm). Nun bin ich kein Alpha-Männchen, doch auch niemand, der sich irgendeinem noch so bedeutenden Manne unterordnet. Ich bin gerne bereit, Weisungen von Menschen zu folgen, sei es Frau oder Mann, welche ich in der Sache als kompetent und leitend sehe. Und ich sehe auch diejenigen, die mir fördernd entgegen kommen. Da brauche ich mich nicht einmal unterzuordnen. So versuche ich meine Deutung einmal anders: „Das Sanfte. Durch kleines gelingen. Förderns ist es, ein Ziel zu haben. Fördernd ist es, gute Helferinnen und Helfer zu haben.
Beharrlichkeit erzeugt allmähliche und unscheinbare Wirkungen. Tätigkeit kann als Vorbild gewonnen werden. Die nachhaltigen Wirkungen sind weniger in die Augen fallend als die, welche durch Überrumpelung und Überredung gewonnen werden. Damit auf diese Weise gewirkt werden kann, ist ein klares Ziel vonnöten, so kann die Beharrlichkeit immer in die selbe Richtung wirken und etwas erreichen.
Das Kleine kann nur dann etwas erreichen, wenn es nicht blind an den Helferinnen und Helfern vorbei geht. Förderlich ist es, zu erkennen, von wo die Hilfe kommt. Förderlich ist es, Ratschläge anzunehmen und förderlich ist es, jene das tun zu lassen, was sie besser können als einer selber. Richtig eingeordnet lässt sich so Ordnung schaffen“.
Heute ging es in angemessenen Schritten weiter mit dem Schaffen der Ordnung in die gesehene Richtung, und es kam jeweils zum richtigen Zeitpunkt die gebrauchte Hilfe an. Wer sieht, kann auch annehmen. Dann ist Nehmen seliger denn geben.